Herzlich Willkommen
im Hofmuseum Nentmannsdorf

 Hofmuseum Schanze

 

Am 10.September 2017 öffneten wir wieder unseren Hof nun schon zum 11. Mal anlässlich des Tages des offenen Denkmals.

Wie bereits im vergangenen Jahr putzten wir unsere  große, aus Feldsteinen gebaute Scheune  mit Licht, Blumen, alten Möbeln, vielen Tischen und Stühlen zu einem gemütlichen Kaffeehaus heraus. Auf der langen Kuchentheke lockten 26 Bleche hausgebackener Kuchen  zum Genuss mit Kaffee.
Auch in diesem Jahr boten wir unsere vielen Bücher, die auf der Scheune in Kisten lagerten, in alten Schränken zum Mitnehmen  an. So mancher Besucher konnte einen kleinen „Schatz“ entdecken.

Frau Katerina Schiekel verkaufte auch dieses Mal wieder ihre Werke, die sie in ihrer Textilen Manufaktur (www.textile-manufaktur.de) fertigte. Außerdem ermöglichte sie es, dass unsere Gäste kleine Säckchen, gefüllt mit Lavendel, nähen und mit nach Hause nehmen konnten.

Wie in jedem Jahr konnte man bei Astrid Nahs Honig sowie weitere Produkte kaufen.

Im ehemaligen Kuhstall unterm Kreuzgewölbe zeigte Simone Apitz (www.farbenspielerei.jimdo.com/) ihre Gemälde . Diese wählte sie sehr passend zum Thema „Altes“ aus. Wer wollte, konnte eines dieser schönen Bilder kaufen.
Ihre Tochter näht hübsche Sachen zum Anziehen und Spielen für Kinder. Diese Dinge waren sehr begehrt.

Frau Sabine Schuhknecht machte ihre Leidenschaft öffentlich und präsentierte selbst angefertigte Puppenstuben zu verschiedenen Themen.

Selbstverständlich konnten die kleinen Besucher wieder Wäsche auf dem alten Waschbrett waschen, sie durch eine Wringe drehen und mit alten Holzklammern auf der Leine zum Trocknen aufhängen. Wieder und wieder wurden die alten Babystrampler abgenommen und übers Waschbrett gezogen.
Schafwolle kardieren war in diesem Jahr kein kleines Highlight sondern ein großes. Das Kardiergerät war ständig in Betrieb. Wer mochte, konnte die Schafwolle dann auf der Handspindel zu einem Faden verspinnen.

Die Nentmannsdorfer  Reeperbahn war wie jedes Jahr stark frequentiert. Seile aus Sisal kann man schließlich zu Hause immer gebrauchen.

Buttern ohne Fass – wie das funktioniert, wollen alle Gäste wissen.  Mit etwas Geduld hat es jeder geschafft. Der Rahm trennt sich in Buttermilch und Butter. Die Buttermilch wird getrunken, die Butter auf die Bemme geschmiert und mit Salz oder Zucker genossen.

Stefan Eckert buk wieder kleine runde Brote aus dem Urkorn Emmer und Einkorn in seinem neuen Holzofen  und bot diese feil. Sie trugen so treffende Namen wie „Schöner Bäcker“, „Bauernbrot“ und „Hofkastanie“.

Da alle Arbeitsgeräte der Leinenproduktion von der Ernte des Leins bis zum fertigen Stoff dargestellt werden, war  auch der kleine Maulwurf aus dem Jahre 1956 wieder dabei und zeigte auf seine Weise, wie er zu seiner Leinenhose kam.

Unser kleines Hofmuseum bietet viel zum Entdecken. Auf unserer Homepage kann man mehr darüber erfahren.

Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten für die aufwendige und herzliche Unterstützung danken, die zum einen zur Vorbereitung auf diesen Tag sowie zum Gelingen notwendig war.
Wie immer danken wir unseren Kindern Josephine und Martin, die sich unermüdlich und jederzeit für unseren Hof einsetzen und geduldig alle Ideen mit tragen.
Herzlichen Dank an unsere  Eltern Bernd und Monika Schanze und vor allem an unsere Eltern Hans und Margot Becker, die die eigentlichen Urheber unserer Ausstellung sind.
Auch den fleißigen Frauen hinter der Kaffeetafel Anett, den beiden Petras sowie Antonie und Hannah sei herzlich gedankt!
Ein sehr großer Dank gebührt auch den Frauen im Hintergrund Ulrike, Oma und Großmutter, die das schmutzige Geschirr reinigten.

Einen weiteren ganz besonders großen Dank sagen wir an unsere Hofbewohner Franzi und Erik mit Ruben und Rabea sowie Heike und Stefan mit Laetitia, die  sich ebenfalls jederzeit für unseren Hof einsetzen. Wir verbrachten in diesem Jahr wieder so viele schöne  gemeinsame Stunden auf dem Schanze-Hof, nicht nur beim Arbeiten, auch beim Feiern, Schwatzen oder im Scheunenkino. Jedes Jahr gibt es neue Ideen, die wir gemeinsam umsetzen. Wir wünschen uns sehr, dass wir immer so zusammenhalten!

Ein lieber Dank geht auch an unseren Freund Marko und Tilo, die die Gäste beim Buttern bei Laune hielten und viele Fragen fachgerecht beantworteten.

Danken möchten wir auch den zahlreichen Besuchern, die sich  auf den Weg zu uns begaben und mit ihrem Kommen zeigten, dass unser Hof einen Besuch wert ist.
Danke an die vielen  Nentmannsdorfer, die immer wieder am Tag des offenen Denkmals unsere Gäste sind!

Einige Eindrücke finden Sie in der Galerie.

Seien Sie herzlich gegrüßt von Familie Ute und Thomas Schanze