Herzlich Willkommen
im Hofmuseum Nentmannsdorf

 Hofmuseum Schanze

 

Am 11.September 2016 feierten wir ein kleines Jubiläum: wir öffneten unseren Hof nun schon zum 10. Mal anlässlich des Tages des offenen Denkmals.

Dieses nahm unser Bäckermeister vom Hof - Stefan zum Anlass, ein Jubiläumsbrot zu backen und uns damit zu überraschen. Das ist ihm auch gelungen, wir haben uns sehr darüber gefreut!

Wie bereits im vergangenen Jahr putzten wir unsere  große, aus Feldsteinen gebaute Scheune  mit Licht, Blumen, alten Möbeln, mehreren Tischen und vielen Stühlen zu einem gemütlichen Kaffeehaus heraus. Auf der langen Kuchentheke lockten sehr viele Bleche hausgebackener Kuchen  zum Genuss mit Kaffee.
In diesem Jahr kamen wir auf die Idee, unsere vielen Bücher, die auf der Scheune in Kisten lagerten, in alten Schränken zum Mitnehmen anzubieten. Sicher gab es für manchen Besucher einen kleinen „Schatz“ zu entdecken. Dieses Angebot wurde sehr gut genutzt.

Frau Katerina Schiekel verkaufte auch dieses Mal wieder ihre Werke, die sie in ihrer Textilen Manufaktur (www.textile-manufaktur.de) fertigte.

Wie in jedem Jahr konnte man bei Astrid Nahs Honig sowie weitere Produkte kaufen.

Im ehemaligen Kuhstall unterm Kreuzgewölbe zeigte Simone Apitz (www.farbenspielerei.jimdo.com) ihre Gemälde. Diese wählte sie sehr passend zum Thema „Altes“ aus. Wer wollte, konnte eines dieser schönen Bilder kaufen.

Frau Sabine Schuhknecht machte ihre Leidenschaft öffentlich und präsentierte selbst angefertigte Puppenstuben zu verschiedenen Themen.

Selbstverständlich konnten die kleinen Besucher wieder Wäsche auf dem alten Waschbrett waschen, sie durch eine Wringe drehen und mit alten Holzklammern auf der Leine zum Trocknen aufhängen. Wieder und wieder wurden die alten Babystrampler abgenommen und übers Waschbrett gezogen.
Auch Schafwolle kardieren ist immer ein kleines Highlight, wer mochte, konnte sie dann auf der Handspindel zu einem Faden verspinnen.

Die Nentmannsdorfer Reeperbahn war wie jedes Jahr stark frequentiert. Seile aus Sisal oder blauem Strohstrick aus Kunststoff kann man schließlich zu Hause immer gebrauchen.

Buttern ohne Fass – wie das funktioniert, wollen alle Gäste wissen. Mit etwas Geduld hat es jeder geschafft. Der Rahm trennt sich in Buttermilch und Butter. Die Buttermilch wird getrunken, die Butter auf die Bemme geschmiert und mit Salz oder Zucker genossen.

Stefan Eckert buk kleine runde Brote aus dem Urkorn Emmer und Einkorn in seinem neuen Holzofen und bot diese feil. Wie erwartet, waren sie im Nu verkauft.

Da alle Arbeitsgeräte der Leinenproduktion von der Ernte des Leins bis zum fertigen Stoff dargestellt werden, war  auch der kleine Maulwurf aus dem Jahre 1956 dabei und zeigte auf seine Weise, wie er zu seiner Leinenhose kam.

Unser kleines Hofmuseum bietet viel zum Entdecken. Auf unserer Homepage kann man mehr darüber erfahren.

Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten für die aufwendige und herzliche Unterstützung danken, die zum einen zur Vorbereitung auf diesen Tag sowie zum Gelingen notwendig war.
Ein besonderer Dank geht an unsere Kinder Josephine und Martin, die sich unermüdlich und jederzeit für den Hof einsetzen und geduldig alle Ideen mit tragen.
Herzlichen Dank an unsere Eltern Bernd und Monika Schanze und vor allem an unsere Eltern Hans und Margot Becker, die die eigentlichen Urheber unserer Ausstellung sind.
Auch den fleißigen Frauen hinter der Kaffeetafel Anett, Petra und Franzi sowie Antonie und Hannah sei herzlich gedankt!
Ein sehr großer Dank gebührt auch den Frauen im Hintergrund Ulrike, Oma und Großmutter, die unermüdlich das schmutzige Geschirr reinigten.

Einen weiteren ganz besonders großen Dank sagen wir an unsere Hofbewohner Franzi und Erik mit Ruben und Rabea sowie Heike und Stefan mit Laetitia, die  sich ebenfalls jederzeit für unseren Hof einsetzen. Wir verbrachten in diesem Jahr wieder so viele schöne  gemeinsame Stunden auf dem Schanze-Hof, nicht nur beim Arbeiten, auch beim Feiern, Schwatzen oder im Scheunenkino. Wir wünschen uns sehr, dass wir immer so zusammenhalten!

Ein lieber Dank geht auch an unseren Freund Marko, der die Gäste beim Buttern bei Laune hielt und viele Fragen beantwortete.

Danken möchten wir auch den zahlreichen Besuchern, die sich  auf den Weg zu uns begaben und mit ihrem Kommen zeigten, dass unser Hof einen Besuch wert ist.
Danke an die vielen Nentmannsdorfer, die immer wieder am Tag des offenen Denkmals unsere Gäste sind!

Einige Eindrücke finden Sie in der Galerie.

Seien Sie herzlich gegrüßt von Familie Ute und Thomas Schanze